Über die Alpirsbacher Offizin - das Druckmuseum


"Anno Domini 1468 uf St. Blasius Tag starb der ehrsame Meister Henne Gensfleisch, den Gott gnade..."
So die Eintragung in einem Mainzer Wiegendruck durch eine unbekannte Hand. Die Rede ist von dem genialen Johannes Gensfleisch zur Laden, bekannt unter dem Namen Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, im engeren Sinn des Drucks "mit beweglichen Lettern".
Seine umfassenden Neuerungen gelten als eine der bedeutendsten Kulturleistungen der Menschheitsgeschichte.
Zu Ehren Gutenbergs und zu seinem Gedenken wurde die „Alpirsbacher Offizin” - das Druckmuseum - eingerichtet.
In dieser historischen Druckerei soll die Entwicklung des Buchdrucks gezeigt und gepflegt werden.

Unsere Öffnungszeiten


Die "Alpirsbacher Klosterbräu" stellt im Untergeschoss ihrer Galerie die Räumlichkeit für Maschinen und Gerät bereit, sorgt für Strom und im Winter für die notwendige Wärme, so dass mit Unterstützung von aktiven und passiven Mitgliedern des gemeinnützigen Trägervereins diese Museumswerkstatt betrieben werden kann.

Ein besonderes Ausstellungsstück ist der Nachbau einer historischen Gutenberg-Presse aus einem Jahrhunderte alten Eichenbalken eines abgegangenen Schwarzwälder Bauernhauses.

Erleben Sie, wie deren Schöpfer, Dr. Hermann Kilgus, an dieser Presse arbeitet:

 

Neuer Film zur Monotype Setzmaschine


Besonders eindrucksvolle Setzmaschinen sind unter dem Namen "Monotype" bekannt. Eine der Besonderheiten dieser Maschinen ist, dass das Eingabegerät (der "Taster") räumich getrennt von der Gießmaschine aufgestellt werden konnte.

Eine weitere Besonderheit der Monotype ist, dass sie den Blocksatz beherrschte. Die Maschine kann also die Wortzwischenräume so anpassen, dass jede Zeile gleich breit gesetzt wurde. Dies ist nicht ganz einfach, bedenkt man, dass die Anzahl der Wortzwischenräume in jeder Zeile anders ist und auch die Breite der Buchstaben variiert.

Weitere Details erläutert für Sie Erich Hirsch, der sonst im Museum der Arbeit in Hamburg die dortige Monotype-Maschine betreut und vorführt.

 

"Tag der Druckkunst" am 15. März 2019

Aus Anlass des Jahrestages der Aufnahme "künstlerischer Drucktechniken" ins "bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes"
durch die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligte sich auch die "Alpirsbacher Offizin" an diesem deutschlandweit gefeierten Aktionstag
(https://www.bbk-bundesverband.de/veranstaltungen/tag-der-druckkunst-15-m...).

Unter dem Leitmotiv "Buchdruck und Steindruck - beides macht Eindruck" waren alle Interessierten herzlich eingeladen, unsere Museumswerkstatt zu besuchen.

Während unserer Sonderöffnungszeit wurden spontane Führungen in den Abteilungen Buchdruck (im Vordergebäude der "Alpirsbacher Galerie") und der ebenfalls geöffneten Abteilung Steindruck (im Rückgebäude hinter der "Galerie") durchgeführt.

Viele unserer Druck- und Setzmaschinen sind in Betrieb genommen worden.

Besucher*Innen durften selbst "Hand anlegen" und Spruchkarten und Bierdeckel eigenständig bedrucken.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das große Interesse an der Alpirsbacher Offizin - nicht nur an diesem Tag!

Die Steindruckerei - der Film zum Steindruck

Unsere Steindrucker Herr Klaißle und Herr Haißt zeigen und erklären in einem Film von Steffen Zeile die Arbeit von Steindrucker und Lithograph.
Sehen Sie den Film auf unserer Seite zum Steindruck.

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