Über die Alpirsbacher Offizin - das Druckmuseum

"wir setzen und machen DRUCK"

unter diesem Motto wird es vom 16. Oktober bis zum 6. November 2021 eine Ausstellung in der Alpirsbacher Offizin (1.OG) geben.
Was hat es mir dieser Ausstellung auf sich?
Sie ist eine Initiative des Vereins für die schwarze Kunst, der seine diesjährige Mitgliederversammlung auf Einladung der Alpirsbacher Offizin, hier in Alpirsbach veranstaltet. Der Verein schickt junge Menschen "auf die Walz", von Druckerei zu Druckwerkstatt oder Druckmuseum, damit dieses alte Handwerk nicht völlig ausstirbt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der Walz-Stipendiat/innen, die im Bleisatz und im Buchdruck entstanden sind. Außerdem werden 12 Plakate zum Thema "Frauen im graphischen Gewerbe" präsentiert, die im Rahmen des jährlichen Stipendiat/innentreffens entstanden sind.
Außerdem wird ein Sixpack Alpirsbacher Klosterstoff zu sehen sein, mit eigens für die Mitgliederversammlung produzierten Etiketten zu amüsanten Ausdrücken aus dem graphischen Gewerbe.

Ausstellung und Offizin sind bis zum 6. November immer am Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Herzlich willkommen! Wir freuen uns über Ihren Besuch.
(3G & Maske - Dankeschön!)

"Anno Domini 1468 uf St. Blasius Tag starb der ehrsame Meister Henne Gensfleisch, den Gott gnade..."
So die Eintragung in einem Mainzer Wiegendruck durch eine unbekannte Hand. Die Rede ist von dem genialen Johannes Gensfleisch zur Laden, bekannt unter dem Namen Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, im engeren Sinn des Drucks "mit beweglichen Lettern".
Seine umfassenden Neuerungen gelten als eine der bedeutendsten Kulturleistungen der Menschheitsgeschichte.
Zu Ehren Gutenbergs und zu seinem Gedenken wurde die „Alpirsbacher Offizin” - das Druckmuseum - eingerichtet.
In dieser historischen Druckerei soll die Entwicklung des Buchdrucks gezeigt und gepflegt werden.

Unsere Öffnungszeiten
Wir freuen uns sehr, Sie wieder in der Alpirsbacher Offizin begrüßen zu dürfen.

Bitte beachten Se die derzeit geltenden Corona-Regeln!


Die "Alpirsbacher Klosterbräu" stellt im Untergeschoss ihrer Galerie die Räumlichkeit für Maschinen und Gerät bereit, sorgt für Strom und im Winter für die notwendige Wärme, so dass mit Unterstützung von aktiven und passiven Mitgliedern des gemeinnützigen Trägervereins diese Museumswerkstatt betrieben werden kann.

Ein besonderes Ausstellungsstück ist der Nachbau einer historischen Gutenberg-Presse aus einem Jahrhunderte alten Eichenbalken eines abgegangenen Schwarzwälder Bauernhauses.

Erleben Sie, wie deren Schöpfer, Dr. Hermann Kilgus, an dieser Presse arbeitet:

 

Neuer Film zur Monotype Setzmaschine


Besonders eindrucksvolle Setzmaschinen sind unter dem Namen "Monotype" bekannt. Zu den Besonderheiten der "Monotype" gehört das Gießen einzelner Lettern (im Unterschied zur Zeilengießmaschine wie der "Linotype"), die räumliche Trennung von Texterfassung (auf einem Lochstreifen per sog. "Taster") und eigentlicher Gießmaschine sowie eine insgesamt hohe Variabilität hinsichtlich Schriftvielfalt und Zeichenvorrat.

Damit war sie hervorragend geeignet, anspruchsvolle Satzaufgaben wie Tabellensatz (Fahrpläne / Kursbücher) oder wissenschaftliche Werke umzusetzen.

Weitere Details erläutert für Sie Erich Hirsch, der sonst im Museum der Arbeit in Hamburg die dortige Monotype-Maschine betreut und vorführt.

 

Die Steindruckerei - der Film zum Steindruck

Unsere Steindrucker Herr Klaißle und Herr Haißt zeigen und erklären in einem Film von Steffen Zeile die Arbeit von Steindrucker und Lithograph.
Sehen Sie den Film auf unserer Seite zum Steindruck.

Ein neuer "Flyer" informiert über uns

Nach einigen Jahren wurde es Zeit, in aktualisierter Form auf die Alpirsbacher Offizin aufmerksam zu machen.

In wenigen Tagen wird die gedruckte Fassung des neuen Flyers vorliegen - hier können Sie ihn bereits anschauen:

Flyer (PDF, klicken zum Herunterladen).

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse an der "Alpirsbacher Offizin" - besuchen Sie uns bald (wieder)!

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